Wasserschmiede
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Bei einem Wasserrad wird die Energie des Wassers genutzt. Es ist damit eine sehr nachhaltige Kraftmaschine, deren Antriebsleistung von einigen kW bzw. PS vielfälltig und umweltschonend genutzt werden kann.Griechische Ingenieure haben im 4./3. Jahrhundert v. Chr. das Wasserrad erfunden.
Wenn das Wasser von oben zufließt, spricht man von einem oberschlächtigen Wasserad. Das Gewicht des Wassers setzt das Rad in Bewegung bevor es nach etwas mehr als einer viertel Umdrehung wieder abfließt.
Eine Variante ist das mittelschlächtige Wasserrad. Wie der Name schon sagt, strömt das Wasser auf der mittleren Höhe des Rades zu. Der Wasserzulauf liegt nicht hoch genug bzw. der Durchmesser des Rades ist zu groß.
Beim unterschlächtigen Wasserrad werden die Schaufeln von einem fließenden Gewässer, einem Bach, Fluss oder dem Ablauf eines Teiches, angetrieben. Der Durchmesser des Rades kann fast beliebig groß sein.Ein unterschlächtiges Wasserrad erreicht einen Wirkungsgrad von ca. 35%. Eine Dampfmaschine bleibt unter 20%, gibt aber eine wesentlich höhere Leistung ab.
Am anderen Ende der sich drehenden Welle, im Inneren des Gebäudes, wird die mechanische Leistung über (Holz-) Zahnräder oder Riemen verschiedenen Maschinen zugeführt.
In einer Hammerschmiede wird z.B. eine Nockenwelle angetrieben, die einen sogenannten Schwanzhammer anhebt und danach auf den Amboss fallen lässt. Der Schmied kann das glühende Stück Eisen in die gewünschte Form bringen.
Quelle: Wikipedia
